webbasierte Shopsysteme

Historie der webbasierten Shopsysteme

15.07.2010 - BMMH - vieles im Bereich Open Source webbasierte Shopsysteme fing ca. im Jahre 2000 mit einer Studie an, die den Namen "The Exchange Project" trug. Der in Deutschland lebende Programmierer "Harald Ponce de Leon" hat ein Shopsystem entwickelt, welches als Quelltext (PHP) auf dem Webserver installiert wird, und als Datenbank MySQL verwendet. Auch die Administration wurde über ein sog. "Backendsystem" durchgeführt, während die Besucher des Shops das "Frontend" bedienen. Im Jahre 2001 wurde das entwickelte System in "osCommerce" umbenannt.

osCommerce

osCommerce befindet sich aktuell (Stand August 2010) immer noch im Entwicklungsstadium, was aber auch nicht schlimm ist, denn jede gute Software wird weiter entwickelt. Mittlerweile gibt es eine Version 3 als Alpha 5. Anfang 2009 gab es in den osCommerce Foren bereits über 250.000 registrierte Benutzer. Aufgrund der starken Verbreitung gibt es über 3000 Module für dieses System. osCommerce darf auch als eine Art "Konzept" verstanden werden, welches "quelloffen" (also legal) verwendet werden darf, um eigene Shops zu entwickeln. Viele, z.T. auch professionelle Entwickler und (große) Firmen programmieren einzelne Komponenten für osCommerce Anwender, oder entwickeln aufgrund der osCommerce "Vorlagen" einen eigenen "Ableger", auch "Fork" genannt, der wieder eigenständig vermarktet wird, und nicht zwangsläufig quelloffen sein muss.

Ableger (Fork) XT:Commerce

Neben einigen, wenn nicht sogar vielen Ablegern (die im englischen wie erwähnt als "Fork" bezeichnet werden), gibt es min. einen sehr bekannten Ableger, und zwar den XT:Commerce Shop. Generell ist es erlaubt, einen Ableger einer Software weiter zu entwickeln, wenn bestimmte copyrightrechtliche Dinge beachtet werden. XT:Commerce wird in der kostenlosen Version jedoch bereits ca. seit 2008 nicht mehr weiter entwickelt, und ist bei der Version 3.04 SPII stehen geblieben. Freilich gibt es von XT:Commerce eine Kaufversion, und zwar die Veyton 4.0 (Stand August 2010), die natürlich einen aktuellen technischen Entwicklungsstand hat. Da viele Benutzer allerdings bereits die Version 3 von XT:Commerce lieb gewonnen haben, hat sich eine kleine Gruppe dieser Version angenommen, und entwickelt einen weiteren eigenen "Fork" als xtc-modified weiter. Diese xtc-modified Version kommuniziert nun auch - im gegensatz zur alten XT:Commerce 3.04 - problemlos mit neueren PHP und MySQL Datenbanken.

Funktionsweise

Neben den erwähnten XT:Commerce und xtc-modified Ablegern gibt es freilich einige weitere Ableger. Ebenso sind div. Ableger anderer "Ur-Shopsysteme" am Markt verfügbar, sowie auch vollkommen eigenständige Shopentwicklungen div. Programmierer und/oder kommerzieller Firmen. Zur Funktionsweise eines Shopsystems gehört standardmässig lediglich eine Auftragsverwaltung. Diese speichert die vom Kunden angegebenen Adressdaten, sowie die ausgewählten Artikel der Kundenbestellung. Gespeichert wird üblicherweise immer in eine MySQL Datenbank. Diese Bestelldaten müssen zwangsläufig zunächst webbasiert, also auf dem Speicherplatz (Webspace) der jeweiligen Shopseite des Shopbetreibers gespeichert werden. Bei den hier beschriebenen webbasierten Shopsystemen können (und werden) diese Daten auch webbasiert weiter verarbeitet werden. Min. ist es möglich, die Kundendaten und alle zugehörigen Bestellungen (mit den jeweiligen Artikeln) online verwalten zu können. Dazu hat auch der Kunde - auf Wunsch - einen eigenen Zugang, freilich nur zu seinen Bestellungen (Bestellübersicht). All diese Daten werden über einen passwortgeschützen Zugang, über den vom Kunden verwendeten Webbrowser verfügbar gemacht. Der Administrator (Shopbetreiber) des Shops hat weiterhin einen passwortgeschützten (Backend) Zugang. Über diesen kann z.B. die Rechnung erstellt werden, und/oder Informationsmails (Bestellbestätigung...) abgeschickt werden, und auch (optische) Änderungen am Shop vorgenommen werden. Weitergehend ist es aber auch möglich, die Bestell-Daten an eine externe Anwendung zu übertragen. Dabei handelt es sich um eine sog. "Warenwirtschaft". Eine solche Warenwirtschaft (WaWi) kann ebenso webbasiert als Browser-Anwendung funktionieren, oder als eigenständige Desktopanwendung (Windows...Linux....MaxOS...) betrieben werden. Im letzteren Fall wird dann per Knopfdruck eine technische Verbindung zum Shop aufgebaut, z.B. um Daten zu aktualisieren, oder Bestellungen "abzuholen".

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